Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung

"Mit einem Flügel kann man nicht fliegen", meint Pianistin Alexandra Felder und meint damit die Neuauflage des erfolgreichen ersten Klavierkonzerts mit ihrer russischen Schwester. Stand in dieser unvergessenen Aufführung Mozart im Fokus, spielen die beiden charismatischen Schwestern nun Mussorskis "Bilder einer Ausstellung" auf zwei Flügeln im Immekeppeler Jugendheim.

 

 

In seinem letzten Lebensjahr schrieb Mussorgski eine autobiographische Skizze, die zwar in vielen Punkten Ungenauigkeiten aufweist, jedoch mit einer sehr klaren Stellungnahme zu seiner künstlerischen Position endet:

Mussorgski kann in keine bestehende Gruppe von Musikern eingeordnet werden, sei es nach dem Charakter seiner Kompositionen oder nach seinen musikalischen Ansichten. Die Formel seines künstlerischen „Glaubensbekenntnisses“ kann durch seine Ansicht über die Funktion der Kunst erklärt werden: Kunst ist ein Mittel zur Kommunikation mit Menschen, nicht ein Ziel in sich selbst. Dieses Leitprinzip definiert seine gesamte kreative Tätigkeit. Aus der Überzeugung heraus, dass menschliche Rede von musikalischen Gesetzen strikt kontrolliert wird (Virchow, Gervinus), sieht er bei musikalischen Tönen die Funktion der Kunst nicht so sehr in der Erzeugung von Gefühlen, sondern an erster Stelle von menschlicher Rede. In Anerkennung der Tatsache, dass im Bereich der Kunst nur Künstler-Reformatoren wie Palestrina, Bach, Gluck, Beethoven, Berlioz und Liszt die Gesetze der Kunst geschaffen haben, sind seiner Meinung nach diese Gesetze nicht unveränderlich, sondern können sich ändern und entwickeln, wie alles Andere in der inneren Welt des Menschen.


Premiere

Als die Oper ins Dorf kam

Samstag, 30. November 2019

 

Mozart und Salieri ist eine Oper in einem Akt und zwei Szenen mit der Musik des russischen Komponisten Nikolai Rimski-Korsakow, der nach dem gleichnamigen Versdrama von Alexander Puschkin (1830) auch das Libretto schuf. Die Uraufführung erfolgte am 7. Dezember 1898 an einem Moskauer Privattheater.Die Handlung hält sich an die Legende, Antonio Salieri habe Mozart vergiftet, da er die Genialität Mozarts erfasst hätte und einsah, dass seine eigene Musik diese Qualität nicht würde erreichen können.

Mit Ralph Knapp u.a.

 

Veranstaltungsort: Jugendheim Immekeppel, Christian Hessen Strasse 6